Infos
 
Ökologie Schallschutz Sicherheit Lüftung Wärmeschutz

 
Ökologie
 
 
Das CO²- Problem und der Treibhauseffekt verändern und bedrohen das Weltklima.
Die Verminderung der klimawirksamen Emissionen stand deshalb im Mittelpunkt der Klimaschutzkonferenz von Rio de Janeiro 1992 und Kyoto 1997.

CO²- Speicher und Holznutzung:
Waldbäume entziehen der Umwelt durch die Photosynthese CO², wandeln es in Biomasse
(d.h. Holz, Rinde, Blätter und Nadeln etc.) um und speichern es auf diese Art und Weise.
In den Wäldern der Erde sind mehr als 80% des in der lebenden Biomasse gespeicherten
Kohlenstoffs festgelegt. Deshalb spielen die Wälder als CO²- Speicher eine besonders
große Rolle für den Klimaschutz.
 
Holznutzung und Ökologische Bilanzierung:
Für eine nachhaltige Entwicklung muss das "Technisch Mögliche" durch das "Ökologisch Sinnvolle" ergänzt werden. Ökobilanzen sind ein wichtiges Instrument auf diesen Weg, da mit dieser Methode prinzipiell Umweltwirkungen von Produkten und Dienstleistungen erfasst werden können.
 

 
Schallschutz
 
Straßenverkehr, Schienenverkehr und Flugzeuge sind die häufigsten Verursacher von Lärm. Für jede dieser Lärmarten existieren in Deutschland unterschiedliche Berechnungsverfahren mit jeweils unterschiedlichen Schutzansprüchen.

Die Schutzansprüche sind von der Art des Gebietes abhängig, in Wohngebieten gelten niedrigere Immissionsgrenzwerte als z.B. in den Kerngebieten in einer Innenstadt. Weiter sind für die Tageszeiten unterschiedliche Werte anzusetzen. So gelten für den Neubau oder die wesentliche Änderung von Verkehrswegen gemäß der 16. BImSchV (Verkehrs- Lärmschutzverordnung) die folgenden Immissionsgrenzwerte:
 

Nutzung: tags 
dB(A)
nachts
dB(A)
an Krankenhäusern, Schulen, Kurheimen und Altenheimen 57 47
in reinen und allgemeinen Wohngebieten und Kleinsiedlungsgebieten 59 49
in Kerngebieten, Dorfgebieten und Mischgebieten 64 54
in Gewerbegebieten 69 59

 
Wenn Sie wissen wollen, wie laut der Straßenverkehr vor Ihrem Fenster ist, genügt eine kleine überschlägige Berechnung für wenig Geld. Soll für ein ganzes Wohngebiet die Lärmbelastung z.B. für einen Bebauungsplan oder einem Vorhaben- und Erschließungsplan ermittelt werden, so fertigt das IFS Schallimmissionskarten an, die flächig die Belastung für das ganze Gebiet unter Berücksichtigung aller die Schallausbreitung beeinflussenden Faktoren in Übereinstimmung mit den geltenden Normen und Richtlinien angeben.

Bei Überschreitungen der Grenzwerte muss Schallschutz vorgeschlagen werden. Dieser kann in die drei Klassen eingeteilt werden: 

  1. aktiver Schallschutz an der Quelle 
  2. Behindern der Schallausbreitung (Abschirmung) 
  3. Schutz des Betroffenen (passiver Schallschutz) 

Die Reihenfolge stellt eine Wertung dar, wobei in dieser Reihenfolge die Möglichkeiten geprüft werden müssen.
 


 
Sicherheit
Sicherheits- Checkliste: * Sind Ihre Türen mit einbruchshemmenden Zylinderschloss ausgestattet?
* Sind Ihre Kellerfenster und Nebentüren
gesichert?
* Sind Ihre Fenster mit einbruchshemmenden Beschlägen ausgerüstet?
* Sind kleinere Fenster (Abstellkammer, WC) mit Sicherungen versehen?
* Haben Sie "Kletterhilfen" am Haus  (Blumengitter)?
 
„Wer einbrechen will, schafft es trotz technischer Sicherungen“ ... ist vielfach die Meinung. Diese von niemandem und durch nichts bestätigte Feststellung wird leider oft kritiklos hingenommen. Dabei ist wichtig zu wissen, dass die wenigsten Einbrecher in die Sparte der gut ausgerüsteten Profis gehören. Haus- und Wohnungseinbrecher sind sehr häufig Gelegenheitstäter, die sich durch gute mechanische Sicherungen durchaus abhalten lassen! Die polizeiliche Erfahrung zeigt: Diebe wollen sich schnell bedienen. Je mehr Hindernisse dem Einbrecher im Wege stehen, um so seltener erreicht er sein Ziel.
 

 
Lüftung

Die Lüftung eines Hauses funktionierte früher durch Öffnen der Fenster.
Eine „passive Lüftung“ entstand automatisch über kaum vermeidbare kleine Fugen und Ritzen in der Außenhaut. Heutige Bauten,
ob neu oder renoviert, sind oft gut abgedichtet. Dennoch muss das
Raumklima hier nicht zwangsläufig Probleme bereiten.

Wärmeschutz
 
g:
Gesamtenergie-
durchlassgrad:
Anteil der gesamten Sonneneinstrahlung, der durch die Verglasung gelangt.
Der g-Wert ist die Summe aus der Strahlungtransmision und der sekundären Wärmeabgabe der Verglasung nach innen, Abgabe in %.
Grundsätzlich gilt:
Je größer der g-Wert, um so mehr Sonnenenergie wird genutzt.
 
k:
Wärmedurchgangs-
koeffizient:
Diejenige Wärmemenge, die pro Zeiteinheit bei einem Temperaturunterschied von 1°C durch eine Verglasung hindurchgeht, Angabe in W / m²K. Je niedriger der k-Wert, desto geringer ist der Wärmedurchgang durch die Verglasung.
Grundsätzlich gilt:
Je kleiner der k-Wert, desto weniger Wärme geht verloren